Guthabenzinsen

Kontoeröffnung Teaser

Seit Monaten sind die Sparzinsen im Keller. Die einst lukrativen Tagesgeldzinsen liegen teilweise bei 0,10 Prozent. Kurzzeitig gebundene Festgeldangebote warten sogar mit nur 0,05 Prozent auf. Diese Konditionen sind es aus Sparerperspektive kaum noch wert, Zeit und Aufwand in den Abschluss von Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen zu investieren. Angesichts dieser Zinsnegativrekorde erscheint die Nutzung des Girokontos als Geldanlage erstmals als sinnvolle Alternative. Vorausgesetzt die Konditionen stimmen.

Das Girokonto als Geldanlage: darauf sollten Sie achten

Mit Guthabenzinsen von durchschnittlich 0,3 Prozent liegt die Verzinsung zwar immer noch deutlich unter der Inflationsrate von 1,9 Prozent. Doch diese Form der Geldanlage erweist sich wesentlich komfortabler, da Sparer jederzeit über Ihr Geld verfügen können. Höhere Geldanlagen von mehreren 10.000 Euro werden bei einigen Girokontoanbietern sogar mit bis zu 0,8 Prozent Guthabenzinsen belohnt. Bei der Wahl des passenden Girokontos für Spareinlagen sind nicht nur die Guthabenzinsen zu berücksichtigen. Auch der Blick auf die Kontoführungsgebühren und Dispozinsen bietet eine wichtige Entscheidungshilfen, da diese Kosten die geringen Zinsvorteile eines Girokontos leicht ausgleichen können.

Der Kompromiss: das Kombikonto

Einige Banken bieten mittlerweile eine Mischung zwischen Giro- und Tagesgeldkonto an: das sogenannte "Kombikonto". Dieses bietet bis zu 0,85 Prozent attraktive Zinsen. Da das Kombikonto nur von kleinen Finanzinstituten angeboten wird, ist das kostenfreie Bargeldabheben nur an wenigen Geldautomaten möglich. Die Gebühren für das Geldabheben gleichen somit die Zinsvorteile eines Kombikontos wieder aus.

Die Sicherheit von Girokonten

Geldanlagen in Girokonten europäischer Banken sind bis zu einer Summe von 20.000 Euro vom Gesetzgeber abgesichert, falls das jeweilige Bankinstitut Konkurs anmelden muss. Da diese Summe für einen Großteil der Sparer nicht ausreicht, haben die meisten deutschen Banken Einlagensicherungsfonds gebildet. In diese zahlen die Geldinstitute regelmäßig Beiträge ein. Im Fall einer Pleite greift die Einlagensicherung für:

  • Girokonten,
  • Festgelder sowie
  • Sparkonten.

Geldanlagen in Wertpapiere zählen im Sinne der Einlagensicherung nicht zum geschützten Privatvermögen der Bankkunden.

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